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Bällebäder: Schon für Babys ein Riesenvergnügen!

Ein Bällebad ist ein wundervoller Spielplatz für Kinder, denn hier können sie Erleben mit allen Sinnen. Die große Anzahl bunter Plastikbälle lädt ein zum Begreifen, Schauen, Herumtollen und Wohlfühlen. Motorische Fähigkeiten werden geschult und es bringt einfach Spaß, in die bunte Pracht einzutauchen.

Ab wann darf ein Baby ins Bällebad?

Obwohl ein Bällebad offiziell erst für Kinder ab 3 Jahren empfohlen wird, können hier auch schon kleine Babys im Alter von 4-5 Monaten unter entsprechender Aufsicht von Erwachsenen quietschvergnügt auf ihre Kosten kommen und dabei eine Menge lernen.

Mehr als einfach nur ein Spielzeug

Ein Bällebad besteht in der Regel aus einer großen Menge Plastikbälle, die sich in einem Raum oder einem begrenzten Kasten befinden. Wichtig ist, dass die Bälle aus geprüftem PVC bestehen - denn Weichmacher und giftige Substanzen, die etwa in Farben stecken können, haben in Kinderhänden nichts zu suchen.

Das Praktische an einem Bällebad: Die Verletzungsgefahr ist für die Kinder sehr gering, denn die Bälle sind leicht, weich und haben natürlich keine gefährlichen Kanten. Bällebäder sind für Kinder die erste Adresse, wenn ihre Eltern in großen Möbelhäusern in Ruhe stöbern wollen. Viele Kitas haben ein eigenes Bällebad und manche Eltern können es ihren Kindern ermöglichen, zu Hause im Garten oder im Kinderzimmer ein Bällebad einzurichten.

Dabei ist ein Bällebad mehr als einfach nur ein Spielzeug: Viele medizinische Praxen sind ebenfalls mit einem Bällebad ausgestattet - denn diese tolle Erfindung trainiert viele Fähigkeiten der Kinder. Auch Kinder mit Entwicklungsstörungen lernen hier spielerisch, mit sich selbst und ihrem Körper die richtige Balance zu finden.

Sanfte Massagen und Farbspiele: Babys wachsen mit ihren Herausforderungen

Rutschen, Gleiten, Federn - das sind nur einige der Fähigkeiten, die in einem Bällebad trainiert und gefördert werden. Übungen also, an die auch schon die Kleinsten behutsam herangeführt werden können. Eine konkrete Altersangabe dafür, wann Babys im Bällebad beginnen können, kann es nicht geben: Denn jedes Kind entwickelt sich anders und es kommt immer darauf an, welchen sinnvollen Einstieg im Bällebad Sie als Eltern wählen. Wichtig ist vor allem, dass Sie das Baby sehr behutsam an das Bällebad heranführen, damit es sich nicht erschreckt. Dann wird es rasch Freude an der bunten Erlebniswelt finden.

Selbst ein nur zwei bis drei Monate altes Baby kann Spaß im Bällebad haben - wenn es hier einfach nur ganz sanft gebadet und massiert wird. Wird das Baby ins Bällebad gelegt, so sollten Sie wie beim Baden im Wasser immer eine Hand unter Rücken und Po des Kindes schieben. So ist gewährleistet, dass das Kleine nicht den Halt verliert und in den Bällen untergeht. Fühlt sich das Kind sicher, so wird es schnell Freude daran finden, das Bällebad mit allen Sinnen zu erkunden.

Für ein kleines Baby ist vor allem die Massagewirkung eines Bällebads angenehm und förderlich. Es spürt die Kugeln überall: An seinem Rücken, am Kopf, an den Armen und Füßen. Mit der Hand, die nicht den Rücken stützt, können Sie einen Ball aufnehmen und dabei sanft am Bauch, sowie an Babys Armen und Beinen entlangfahren. Diese leichte Massage wirkt entspannend und tut dem Baby gut - vor allem, wenn das Kind dazu neigt, sich häufig zu verkrampfen und wenn es unter Koliken leidet.

Allein das Farbspiel eines Bällebads ist gut dazu geeignet, Baby neugierig zu machen und es von kleinen Wehwehchen wie etwa Blähungen abzulenken. Falls die Erwachsenen zu zweit sind, könnte einer das Halten des Kindes übernehmen und der andere kann bunte Bälle aufnehmen und sich diese von der einen in die andere Hand werfen. Das Kind wird von der Bewegung, sowie den dargebotenen Farben und Formen fasziniert sein.

Erste Erfolgserlebnisse fördern das Selbstvertrauen

Ist das Baby schon ein wenig älter, können Sie dem Kind vorsichtig helfen, sich im Bällebad zu drehen. Hier wird dann eine Hand je nach Lage des Kindes stützend im Wechsel unter den Rücken oder den Bauch geschoben. Liegt das Baby auf dem Bauch auf den Bällen, wird es versuchen, sein Köpfchen zu heben, um den Überblick zu gewinnen. Liegt es auf dem Rücken, wird es von der bunten Vielfalt dazu angeregt, sich auf den Bauch zu drehen.

Spannend wird die Sache, sobald Babys entdecken, dass sie Hände haben. Bei vielen Babys ist dies ab dem vierten Monat der Fall. Im Bällebad können sie langsam ans Begreifen der Bälle herangeführt werden. Zunächst werden die Babys nur unkoordiniert mit ihren Händchen auf den einen oder anderen Ball patschen, doch mit der Zeit lernen sie, einzelne Bälle voneinander zu unterscheiden und sie gezielt zu begreifen. Bis ein Baby einen Ball allein mit der Hand aufnehmen kann, braucht es seine Zeit. Da der Ball dem Kind immer wieder entgleiten und zurück zu den anderen Bällen fallen wird, lernt es etwas über die Schwerkraft. Schafft Baby es das allererste Mal, einen Ball selbständig aufzunehmen und zu halten, dann werden Sie sicher mit einem strahlenden Lächeln für das Erfolgserlebnis belohnt. Schnell wird klar: Das Bällebad ist ein prima Mittel, um Langeweile beim Baby vorzubeugen. Es gibt so viel zu entdecken und zu erkunden, dass gelangweiltes Jammern und Weinen ganz sicher ausbleibt.

Krabbeln und vorwärts schieben

Viele Baby fangen mit etwa sechs Monaten an zu krabbeln oder zu robben. Hier ist ein Bällebad sehr gut für das Baby geeignet, um sich auszuprobieren. Der Vorteil: Im weichen Bällebad bekommt das Kind vom Umherschieben auf dem Bauch oder auf allen Vieren keine aufgescheuerten Knie. Wichtig ist hierbei, dem Baby Kleidung ohne störende Knöpfe, Nähte oder grobe Verschlüsse anzuziehen. Ein Body genügt völlig - er lässt dem Kind viel Spielraum für die eigene Beweglichkeit. Auch für die Kleinsten darf es ein großes Bällebad sein

Baby Bennet hat Spaß im Bällebad

Welche Größe sollte das Bällebad für Babys haben?

Auch hierfür gibt es keine feste Regel. Es werden auch kleine Bällebäder mit nur hundert oder zweihundert Bällen in einem kleinen Stoffbecken angeboten. Eltern müssen sich fragen, ob diese Anschaffung sinnvoll ist: Die Erfahrung hat gezeigt, dass kleine Kinder von Bällebädern, in denen sie sich höchstens einmal umdrehen können und in denen sie die Bälle nicht werfen dürfen, weil sie sonst aus dem Becken fliegen, schnell gelangweilt sind. Die Bälle liegen dann oft verstreut in der Wohnung herum und das Spielzeug an sich wird kaum genutzt.

Wer ein Bällebad für seine Kinder anschaffen möchte, kann guten Gewissens von Beginn an ein Großes wählen. Denn nur in einem Bällebad, das genügend Platz bietet, können Sie ihrem Baby auf Augenhöhe begegnen, sobald es nicht mehr gestützt werden muss. Die Erwachsenen können selbst ins Bällebad eintauchen und dem Kind so auf derselben Ebene begegnen, statt nur am Rand zu sitzen. Was übrigens auch den Großen viel mehr Spaß bringt, als nur als unbeteiligter Aufpasser dabei zu sitzen.

Erlebniswelten im Bällebad

Sobald das Baby sitzen kann - meist ist dies ab dem 9. Monat der Fall, können Sie das Bällebad zur Erlebniswelt ausbauen. Der Fantasie sind hierbei kaum Grenzen gesetzt. Die Eltern können etwa einen Spielzeugtunnel aus Stoff in das Bällebad integrieren, durch den das Kind krabbeln kann. Um den Spieltrieb und die Bewegung des Babys zu fördern, kann das Lieblingskuscheltier oder ein Schnuffeltuch im Bällebad versteckt werden. Dann wird das Kind aufgefordert, das versteckte Spielzeug zu suchen - eventuell sogar im Wettbewerb mit einem kleinen Spielgefährten. Denn es gibt - außer vielleicht dem Sandkasten - wohl kaum ein Spielgerät, an dem sich selbst die Kleinsten gemeinsam ausprobieren und beweisen können, wie im Bällebad.

Gleichgewichtstraining für Kleinkinder Ist ein Baby etwa ein Jahr alt, so kann es meist schon die ersten Schritte allein machen. Im eigentlichen Sinn ist das Baby dann auch kein Baby mehr, sondern gilt bereits als Kleinkind. Sobald das Kind sicherer geht, können Sie seinen Gleichgewichtssinn spielerisch trainieren. Hier bringt auch der Wettbewerb unter mehreren Kleinkindern reichlich Spaß: Die Kinder werden aufgefordert, durch das Bällebad zu laufen, ohne dabei zu fallen. Wer die festgesetzte Zielmarke als erstes erreicht hat, bekommt ein Gummibärchen oder eine andere kleine Belohnung. Auf andere Spielarten - wie etwa, sich die Bälle gegenseitig zuzuwerfen oder auch, sich mit den Bällen abzuschießen, werden die Kleinen von ganz allein kommen.

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Reinigung ist wichtig...

...weil vor allem Babys und Kleinkinder Bälle öfter in den Mund nehmen, ist die regelmäßige Reinigung des Bällebads sehr wichtig. Ist das Baby bereits so weit, dass es sitzen oder laufen kann, mag es gern in diese Arbeit mit einbezogen werden. Die Bälle können allesamt in der Badewanne gereinigt werden. Sie sollten die Wanne mit warmem Wasser und einem milden Badezusatz füllen. im Sommer eignet sich übrigens auch ein Planschbecken für die Reinigung der Bälle. Mit einem Hochdruckreiniger lässt sich auch das leere Becken schnell reinigen. So wird das Saubermachen des Bällebads zum Outdoor-Event für Klein und Groß.

Bildernachweis:

Titelbild - Baby im Bällebad - Urheber: famveldman / 123RF Lizenzfreie Bilder

Reinigung Bällebad - Urheber: aaabbbccc / 123RF Lizenzfreie Bilder

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